Aus dem Schulfach Musik

„Konzert im Wandel“

VDS-Fortbildung zum Zentralabitur-Thema

 

Donnerstag, 27. Oktober 2016, Altes Gymnasium Oldenburg 15-18 Uhr (VEDAB: VDS16.43.01). Musiksaal im Weißen Haus auf dem Hof

Montag, 31. Oktober 2016, Gymnasium Athenaeum Stade 15-18 Uhr (VEDAB: VDS16.44.01) (

Mittwoch, 2. November 2016, Käthe-Kollwitz-Schule Hannover 15-18 Uhr (VEDAB: VDS16.44.02)

Mit Andreas Désor (Buxtehude) und Ralf Beiderwieden

 

anmeldung@vds-niedersachsen.de

 

Information - Hilfestellung - und viel Musik. Sowie Gelegenheit zu Austausch und Diskussion.

Auch aus aktuellem Anlass: Es hat eine Diskussion um Zentralabitur-Vorgaben gegeben.

Daraufhin sind die Thematischen Vorgaben geringfügig überarbeitet und geändert worden (nicht im Wortlaut, aber durch Fett-Druck akzentuiert).

Auch darüber zu sprechen (durchaus auch kontrovers) soll Gelegenheit bestehen.

Die nunmehr aktualisierten Thematischen Vorgaben finden Sie hier unter: http://www.vds-niedersachsen.de/VDSaktiv/erlass_und_politik/ZA_TS2017.pdf (gegeben im September 2016: also brandaktuell!)

 

Tagungsprogramm

 

I. Abteilung: Das Sonatenkonzert

 

-           Sonatenhauptsatzform

-           Die Sache mit der Kadenz

-           Das Rondo im Konzert

 

 - Kaffeepause -

 

II. Abteilung: Rückblicke auf das Barock-Konzert

 

-            ... von der Emotionalität des Konzerts

-           ... der Kompositions-Bogen

-           (in Oldenburg: flankierend auch der Kompositions-Bogen "Komponieren wie Corelli" (Holger Möhlmann))

evtl. flankierend:

-            (a) Händels g-moll-Concerto als Antwort auf Corellis Weihnachtskonzert und / oder

-           (b) Akkordflächentechnik von Vivaldi zu Bach. und / oder

-           (c) Vivaldis Streicherklasse

Hier entsteht demnächst der Reader zur Fortbildung „Konzert im Wandel“

Hier kommt die Folienpräsentation Bw zum Fortbildungs-Vortrag

 

flankierend:

„Vivaldis Streicherklasse – oder die Geburt des gymnasialen Musikunterrichts in einem Waisenhaus in Venedig“ – ein kleiner Aufsatz von Ralf Beiderwieden, 2013. Erschienen in: Karl-Josef Burkard, Ludwig Freisel, Bettina Krause (hg.), Kontinuität und Wandel in der Lehrerbildung (Aus der Arbeit der Studienseminare Band X), S. 167-178.

 

Von Herrn Holger Möhlmann erreicht uns der höchst nützliche Arbeitsbogen – eine Art Zusammenfassung – „Komponieren wie Corelli“, eine Art Gebrauchsanweisung für die Tonsatzaufgabe zur Konzert-Klausur. Danke dafür!

 

 

Ein paar Aufnahmen:

 

Mozart, Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur KV 488, gespielt von Alfred Brendel: https://www.youtube.com/watch?v=Q6w819_5ZYc

 

Beethoven Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37, gespielt von Evgeni Kissin, dirigiert von Sir Colin Davis: https://www.youtube.com/watch?v=pYxCPis1IxE

 

 

Ein paar hilfreiche Videos:

 

Paul Hopkins erklärt die Spielweise des Mozart-Horn-Konzertes KV 412 auf dem Naturhorn. https://www.youtube.com/watch?v=x-ubsxFNt6s

Alternative, Tipp von Hinnerk Otten: https://www.youtube.com/watch?v=KIonJxK8Om4

 

Nikolaus Harnoncourt über die Behandlung der Trompete und das Konzertieren im 2. Brandenburgischen Konzert

ein HOCHinteressantes Interview:

https://www.youtube.com/watch?v=sr1jkr6hv8Y&index=8&list=PLEGKOC7mvop92uAD7YldJkbB5t4ptab3E

sowie der erste Satz in der Aufführung (der erste Ton ist weggeschnitten :-(  https://www.youtube.com/watch?v=ChEHrODBzcA&list=PLEGKOC7mvop92uAD7YldJkbB5t4ptab3E&index=5

 

 

Hübsche Funde, wenn auch eher am Rande:

 

Ein hoch interessantes Beispiel für ein Konzert an der Zeitenwende findet sich in C. Ph. Emanuel Bachs Flötenkonzert a-moll Wq 166 (H431).

Das Konzert hat in vielem barocken Klang, aber im Aufbruch galanten Stil.

Es hat, gerade so im Ansatz erkennbar, eine Wendung zur Kadenz über die Doppeldominante (wie sie im Sonatenkonzert dann so typisch wird.

https://www.youtube.com/watch?v=JhLhRYWPhPc

(Während das „benachbarte“ Flötenkonzert Wq 168 in A-Dur das nicht hat:

https://www.youtube.com/watch?v=2yPKP_abzoM

 

Voll ausgeprägt hingegen der neue Typ des Sonatenkonzerts bei Carl Stamitz, im Viola-Konzert in D-Dur, op. 1.

Mit satter Hinwendung zur Solo-Kadenz.

(Nur: Wann das entstanden ist? bisher konnte ich’s nicht ausfindig machen.)

Carl Stamitz gehört ja eigentlich zur „Mannheimer Schule“, also dem „Vorläufer“ der Wiener Klassik – ist aber erst 1804 gestorben.

 

 

 

... machen Sie gern mal einen kleinen Bummel über die funkelnagelneue   VDS-Niedersachsen-Homepage! - (www.vds-niedersachsen.de)

 

Euch und Sie grüßt herzlich

 

Ralf Beiderwieden

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Stand: 11. August 2016

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